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Douglas Reed und die Juden

von Knud Eriksen

In Dronten Nr. 4 ( The Dodo ) habe ich zum ersten Mal den englischen Auslandskorrespondenten und Schriftsteller Douglas Reed erwähnt, der vor und nach dem Zweiten Weltkrieg eine weltbekannte und hochgeachtete Persönlichkeit gewesen war, doch dann in Acht und Bann getan und der Vergessenheit preisgegeben wurde.

Warum ist er in Vergessenheit geraten? Ganz einfach darum, weil er über die jüdische Frage geschrieben hat. Das internationale Judentum reagierte auf seine freimütige Schilderung des Problems mit totaler Zensur, so dass seine späteren Bücher totgeschwiegen wurden und seine früheren nach und nach auf Nimmerwiedersehen aus den Bücherläden, ja sogar von den Regalen der Bibliotheken verschwanden. Nach einer kurzen Hetzkampagne wurde der Name Reed in den Weltmedien nicht mehr erwähnt.

Ivor Benson, der sich in The Zionist Factor zum selben Thema geäußert hat, schrieb in seinem Vorwort zu Reeds Meisterwerk The Controversy of Zion , das erst 22 Jahre nach seinem Abschluss gedruckt werden konnte, die widrigen Umstände, mit denen Reed zu ringen hatte, hätten einen Menschen minderen Kalibers dazu bewogen, das Handtuch zu werfen. Doch Douglas Reed war kein Mann, der so leicht aufgab.

Nach seiner Vertreibung aus der zionistisch kontrollierten Medienwelt besaß er Zeit und Freiheit, ein gewaltiges Werk in Angriff zu nehmen. All seine Jahre als Auslandskorrespondent in Europa sowie seine früheren Bücher waren lediglich eine Vorbereitung auf diese Arbeit gewesen. Sein Horizont erweiterte sich mit jedem Jahr und mit jedem neuen Buch. Es war dies eine Schulung, die ihm keine Universität vermitteln konnte.

In den frühen fünfziger Jahren verbrachte Reed mehr als drei Jahre getrennt von seiner Familie in der Central Library von New York oder vor seiner Schreibmaschine in bescheidenen Mietwohnungen in New York und Montreal. 1956 ergänzte er The Controversy of Zion um einen Epilog, in dem er den ungarischen Volksaufstand und die Suezkrise analysierte und als weitere Beispiele der talmudisch fundierten kommunistisch-zionistischen Zusammenarbeit deutete. Wie bereits erwähnt, dauerte es dann noch 22 Jahre, ehe das Opus einen Verleger fand.

Es ist höchst lehrreich zu verfolgen, wie Douglas Reed immer tiefer in die jüdische Problematik eindringt, angefangen von 1935, als er sich, wie er in The Controversy of Zion einräumt, des Problems noch kaum bewusst war, bis zu seinem Meisterwerk, in dem er schließlich ein unerbittliches Urteil fällt.

Die düstere, unheilvolle Stimmung, die das Buch durchzieht, erlaubt keinerlei Rückschlüsse auf die Wesensart seines Verfassers, sondern ist durch das von ihm gewählte Thema bedingt. Reed selbst berichtet, bei der Niederschrift seines Werks habe er die buchstäblich physische Präsenz des Bösen gespürt, das er analysierte; ihm war, als stammten die Kräfte, deren Wirken er beschrieb, aus einer Saurierhöhle der grauen Vorzeit und seien auf irgendeinem Wege ins 20. Jahrhundert versetzt worden. Allerdings fügte er hinzu, es stehe ihm nicht an, darüber zu urteilen, was böse sei. Gott in seiner Weisheit müsse einen Grund dafür gehabt haben, dass er das Böse zuließ, vermutlich um der Seele eine Entwicklung zum Höheren zu ermöglichen. In diesem Fall betrachte er sich selbst jedoch ebenfalls als Akteur in Gottes Plan, dem die Aufgabe zugefallen sei, dieses Böse zu entlarven, damit sich die Menschen von ihm befreien könnten.

Im Nachwort zu seinem Buch The Zionist Factor argumentierte Ivor Benson ähnlich: „Es gibt kein jüdisches Problem an sich, sondern lediglich ein gigantisches Problem des 20. Jahrhunderts, in dem das Schicksal und die Verantwortung der Juden und Christen untrennbar miteinander verbunden sind.“ Dass das Spinnennetz der weltweiten, von Juden dominierten Geldmacht wachsen und erstarken konnte, ist auf unsere eigene Verantwortungslosigkeit zurückzuführen.

Falls diese Macht jedoch so stark geworden ist, dass man ihr nicht mehr Einhalt gebieten kann, bleibt nichts anderes übrig, als sie ihren Lauf nehmen zu lassen, bis sie sich selbst zerstört. Was hilft es uns dann, sie zu erkennen und zu begreifen, was auf der Welt vor sich geht? Ivor Benson kontert diesen Einwand wie folgt: „Eine kurze Antwort liegt in einem christlichen Grundsatz, der freilich auf noch ältere Quellen zurückgeht: Du sollst die Wahrheit wissen, und die Wahrheit soll euch frei machen.“

1938 schrieb Reed sein erstes bedeutendes Buch, Insanity Fair , das ihn über Nacht zum weltberühmten Manne machte und nicht weniger als 35 Auflagen erlebte. Noch im selben Jahr wurde es unter dem Titel Galskabens Kavalkade [ Triumphzug des Irrsinns] ins Dänische übersetzt und erreichte fünf Auflagen; noch heute kann man es in den Bibliotheken finden. Das Werk ist knapp 400 Seiten stark und vermischt autobiographische Angaben mit einer Beschreibung der politischen Verhältnisse in Europa während der Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg. Reeds Voraussagen künftiger politischer Entwicklungen erschienen vielen Menschen erstaunlich zutreffend, doch die führenden westlichen Staatsmänner betrieben eine Politik, die in direktem Widerspruch zu seinen Ratschlägen und Interpretationen stand.

Das Grundthema des Buchs war die Warnung vor dem nationalsozialistischen Deutschland. Es enthielt allerdings auch die eine oder andere kritische Bemerkung über die Juden, denn bei seinen zahlreichen Reisen durch Europa war sich Reed bewusst geworden, dass es ein jüdisches Problem gab. In seinem nächsten Buch, Disgrace Abounding, schenkte er diesem Thema bereits bedeutend mehr Aufmerksamkeit, widmete er ihm doch zwei von 37 Kapiteln, wobei seine Äußerungen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Das fast 500 Seiten starke Buch wurde unter dem Titel Grænseløs Skaendsel [Grenzenlose Schande] ins Dänische übertragen; es schildert die Situation in der unmittelbaren Vorkriegszeit, wie sie Reed als führender Südosteuropakorrespondent sah, wobei ihm seine enge persönliche Bekanntschaft mit vielen führenden Persönlichkeiten jener Zeit sehr zustatten kam. Er warnte ein weiteres Mal vor dem nationalsozialistischen Deutschland und zieh die Westmächte einer irrigen Politik, an der er keine Logik zu erkennen vermochte.

In Dronten - The Dodo, Nr. 6 habe ich diese beiden Kapitel sowie andere in diesem Buch figurierende Hinweise auf die Juden in dänischer Übersetzung veröffentlicht.

Mittlerweile hegte Reed keinen Zweifel mehr an der Existenz eines in der Tat äußerst ernsthaften jüdischen Problems. Während der folgenden zehn Jahre setzte er sich aufs Gründlichste mit diesem Thema auseinander. Hatte er anfangs in guten Treuen die These verfochten, das jüdische Problem könne nur gelöst werden, wenn die Juden einen eigenen Staat erhielten (jedoch ohne die Araber umzubringen!), so widerrief er diese Auffassung nach seinem Studium des talmudischen Zionismus. Die Gründung des Staates Israel bewies in seinen Augen, dass die jüdische Frage nicht auf diesen Aspekt beschränkt, sondern sehr viel umfassender war, und er wurde sich bewusst, dass ihr Ursprung in einem alten Plan zur Eroberung der Weltherrschaft lag.

Irgendwie brachte er es fertig, noch weitere Bücher zu publizieren (siehe die diesbezügliche Liste in Dronten Nr. 4, Menu Bibliographie, sowie die Homepage Douglas Reed Books).

Nach dem Erscheinen seiner (nicht ins Dänische übersetzten) Bücher Somewhere South of Suez sowie Far and Wide, in denen sich Reed zum Judenproblem noch freimütiger äußerte als zuvor, wurde er von praktisch allen wichtigen Verlagen und Bücherläden boykottiert. Bezüglich einer Lösung des Problems legte er keinen leichtfertigen Optimismus an den Tag, sondern meinte, allein Gott könne eine Lösung finden, wenn die Zeit dafür reif sei. Allerdings war er der Überzeugung, die bis dann unvermeidlichen Leiden der Gastvölker der Juden, aber auch der Juden selbst, könnten verkürzt und gemildert werden, wenn die Menschen die Wahrheit über den Streit um Zion erführen.

In Dronten Nr. 6 habe ich weitere zwei Kapitel dieses meiner Ansicht nach ungemein wichtigen Buchs (Der Streit um Zion) übersetzt. Wer seinen Inhalt verinnerlicht hat, begreift den wahren Hintergrund der Invasion des Abendlands durch Massen aus der Dritten Welt ebenso wie die Globalisierung und die Untergrabung von Nationen, Kultur und Moral. Doch lassen wir Douglas Reed nun selbst zu Wort kommen; in Disgrace Abounding äußert er sich wie folgt:

„Der Zufall, oder meine Vorahnung kommender Ereignisse, ermöglichte es mir, sofort nach der Veröffentlichung von Insanity Fair zusätzliche Kapitel zu verfassen, und diesmal [d. h. bei Disgrace Abounding geschah dasselbe. Aber in diesem Fall bot mir der Zufall die Chance, in den zusätzlichen Kapiteln anschaulich darzulegen, wie das organisierte Weltjudentum vorgeht und welche gewaltigen Machtmittel ihm zur Verfügung stehen, um die Weltmeinung gegen Deutschland aufzuhetzen. Wer diese beiden Kapitel gelesen hat, erkennt zweifellos, dass ich Deutschland als Bedrohung für England betrachte, die Sache Englands jedoch keinesfalls mit derjenigen fremder Juden identifiziere.

Nachdem ich Insanity Fair geschrieben hatte, wurde ich von amerikanischen Verlegern geradezu mit Angeboten für mein nächstes Buch überschüttet. Ich unterschrieb einen Vertrag mit einem Verleger. Als ich mit Disgrace Abounding begann, wusste ich noch nicht, dass es ein antisemitisches Buch sein würde. Der antisemitische Teil ist das Ergebnis meiner Beobachtung der Juden während des letzten Jahres sowie meine Überzeugung, dass die Duldung der Masseneinwanderung von Juden nach England ein politischer Fehler und ein nationales Unglück ist.

Der amerikanische Verleger weigerte sich, Disgrace Abounding zu veröffentlichen, da der semitische Teil‚ verleumderisch und diffamierend' sei. Man lese die betreffenden Kapitel selbst, und man wird unschwer beurteilen können, ob das stimmt. Ich lehnte es ab, das Buch von irgendjemandem ohne die Kapitel über die Juden publizieren zu lassen. Die Lehre, die man daraus ziehen kann, ist, dass man in Amerika zwar Deutschland nach Herzenslust ‚verleumden und diffamieren' darf und dafür noch bezahlt wird, das jüdische Problem jedoch nicht diskutieren, ja nicht einmal behaupten darf, dass es existiert. Ein amerikanischer Verleger lehnte das Buch mit der Begründung ab, er könne die jüdischen Kapitel nicht veröffentlichen. Ein anderer Verleger, der Nichtjude ist, meinte, ein Verlag, der es publiziere, riskiere den Ruin, da 90% der amerikanischen Zeitungen Juden gehörten und die Lage im Verlagswesen ähnlich sei.

In Bezug auf die freie Rede und die freie Debatte sehe ich keinen großen Unterschied zwischen der jüdischen und der hitlerischen Methode. Die Juden sind für die Freiheit, Deutschland anzugreifen, damit hat es sich. Dasselbe geschah in einigen skandinavischen Ländern, wo sich Insanity Fair eines großen Erfolges erfreut hatte und die Verleger ungeduldig nach dem nächsten Buch riefen – bis sie die Kapitel über die Juden sahen. Sie baten um die Genehmigung, diese zu streichen, was ich aber ablehnte. Dasselbe war zuvor schon mit Insanity Fair in Frankreich passiert, wo ein Verleger, mit dem ich einen Vertrag abgeschlossen hatte und der offenbar kein Englisch verstand, bei der Lektüre der französischen Übersetzung einige Passagen bemerkte, die er als nicht genügend judenfreundlich empfand. Er verlangte ihre Streichung, und da ich mich diesem Ansinnen nicht beugte, trat er den Kontrakt an einen anderen Verlag ab.

Somit darf man nur in England und Frankreich (ob das Buch in Frankreich überhaupt erscheinen wird, weiß ich nicht) kontrovers über die jüdische Frage diskutieren.

Dies alles bedeutet, dass ihr euch folgender Tatsache bewusst sein müsst: Wenn es heißt, „Amerika“ billige oder missbillige diesen oder jenen Akt der britischen Politik, billigt oder missbilligt ihn nicht Amerika, sondern die Juden, und das macht einen himmelweiten Unterschied. Wenn ihr wiederum gegen Deutschland kämpfen müsst, dann ausschließlich für England. Ihr dürft euch nicht von Juden aufhetzen lassen, die sich heute als‚ die öffentliche Meinung in Deutschland', morgen als ‚die öffentliche Meinung in der Tschechoslowakei', übermorgen als ‚die öffentliche Meinung in England' und zu guter Letzt als 'die öffentliche Meinung in Amerika' tarnen. Wenn England in den kommenden Jahren ein Desaster erleidet, werden die Juden, die in den letzten Jahren in unser Land gekommen sind, davon nicht in selbem Umfang betroffen sein; sie werden es nicht so empfinden, wie die Engländer es empfinden werden; sie werden aus dem Chaos Nutzen ziehen, und wenn sie spüren, dass ihnen die Felle davonzuschwimmen drohen, werden sie ihre Koffer packen.

Als ich die Themse hinauf fuhr, fragte ich mich, wie meine Zukunft aussehen werde. Ich hatte mir vorgenommen, binnen einiger Tage zu entscheiden, ob ich weiterhin über die Tagesereignisse in Europa schreiben oder die Brücken hinter mir abbrechen und nach Polynesien, Patagonien oder Peking fahren und über andere Dinge als Hitlers ständige Einmärsche berichten sollte. Ich fragte mich, ob ich England den Rücken kehren und an Bord eines jener Dampfer gehen sollte, die einen in ferne Gefilde bringen. Der Entscheid lag bei mir. Ich hatte ein paar Tage Zeit. Während ich noch in der Prager Gesandtschaft zu tun hatte, erschien Disgrace Abounding. Es folgte die bisher merkwürdigste Erfahrung, die ich als Autor hatte. Nach meiner Abfahrt aus Prag las ich die erste Rezension. Der Kritiker äußerte sich in heftigen Worten über meinen Minderwertigkeitskomplex. Ehe ich dieses Buch schrieb, wusste ich nicht einmal, was ein Minderwertigkeitskomplex ist, geschweige denn, dass ich einen habe. Um diese Dinge zu wissen, muss man zu Füßen eines ehrwürdigen jüdischen Professors in Wien sitzen, der einem beschwichtigend versichert, man sei gar nicht an seinen Fehlern schuld; diese gingen auf den erblichen Alkoholismus eines Altvorderen zurück oder so ähnlich, und dieser Trost verleiht einem neue Kraft. Der Gin der Väter! Kraft durch Freud!

Ich habe keinen Minderwertigkeitskomplex, sondern nur das normale Verlangen, dass es England besser gehen möge. Ich sehe schwarz für England, dessen Herrscher alle möglichen Fehler begehen. Ich will, dass England innen- und außenpolitisch sicher ist. Sicher für die mittellosen britischen Arier, nicht für fremde Nichtarier. Außenpolitisch sicher vor Deutschland. Keines von beiden ist der Fall. Die Gefahr eines deutschen Ultimatums wächst mit jedem Tag. Was nützt es Großbritannien, wenn es sein Reich verliert und nur die Juden gewinnen?

Nun, im letzten Augenblick, keimt die Hoffnung auf, dass wir gewillt sind, es auf eine Kraftprobe ankommen zu lassen, und zwar wegen Polen. Warum nicht schon früher, wegen der Tschechoslowakei? Warum haben wir die tschechische Armee, die tschechische Luftwaffe, die Skodawerke und das tschechische Gold Deutschland überlassen? Wenn wir von Beginn an bereit waren, es auf eine Kraftprobe ankommen zu lassen, hätten wir dies bereits vor Jahren tun sollen. Dann wäre uns sehr viel Unheil erspart geblieben. Wir hätten Deutschlands gerechte Forderungen erfüllen, es jedoch zugleich zwingen können, sich an die Friedensbedingungen zu halten.“

Soweit Douglas Reed selbst.

Knud Eriksen, Februar 1998

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